Youngtimer Trophy in Ardorf: Helmut – die gute Seele von Ardorf


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Geschrieben von Deichkurier am 06. September 2026 09:52:05:

Und ein bischen Hockenheim...

Bericht zum Youngtimer-Trophy-Rennen in Ardorf am letzten Wochenende.

Der Trainings-Freitag:
Um 15.00 Uhr konnten Gastgeber Joachim und Helmut vom SRC feststellen, wie schnell und zahlreich die Bastelplätze erobert wurden. Zu groß war die Vorfreude auf das Rennen und Neugier auf die renovierte Bahn.

Im Laufe des Nachmittages trafen wirklich alle Teams ein und trainierten fleissig. Früher als gedacht konnten auch die Poolmotoren ausgegeben werden. Dank toller Vorbereitung der nagelneuen Motoren gab es keinerlei Beanstandungen. Ruckzuck purzelten bei den besten Teams unter die 9er-Marke.

Bahn-Stammgäste Strotti und Willy, Sascha, Hartmut, die Bormänner und auch die Heimascaris beeindruckten mit Zeiten von teilweise 8,6 Sek. bis hin zu 8,5er Zeiten.

Charmant dabei zu beobachten, wenn Teams mit zwei Autos trainierten, deren Fahrbarkeit unterschiedlicher nicht sein konnten. Kann der eine mit dem Opel GT besser fahren und der andere mit dem Mercedes SLC. Immer wieder erstaunlich, wie „Murphys Law“ bis in den kleinsten Lebensbereich zu gelten scheint.

Zur Nacht wurden die Autos in den „wie“ immer“ Team-personalisierten Parc Ferme abgestellt… -„NACHT“ hiess es…

Der nächste Morgen

Wenn ein großer tätowierter Mann zur Küchen-1. Besetzung „HUNGER“ sagte, war Frühstücks-Zeit… Mit ungewöhnlich großem Hunger konnten die Brötchen gar nicht so schnell geschmiert werden.
Also ging es schon mal lecker und gemütlich los. Dabei war der heimliche Star des Tages noch gar nicht anwesend.

Denn (soviel sei vorweg genommen) einer hat besonders lieben und lauten (unaufgeforderten) Applaus verdient. –Der Mann, der Mythen und Mottos schafft („Erst uffpasse; dann drigge.“) und an diesem Tag für allerbeste Laune rund um den Tresen sorgte: Helmut.
Mit soviel Charme und Einsatz wünscht man sich als Gast eigentlich keinen lieber am Tresen, wie ihn. –Da bleibt kein Auge trocken. Spaß hat es gemacht und VIELEN DANK, lieber Helmut für diesen tollen Einsatz!

Und was hat Hockenheim nun mit Ardorf zu tun?
Ganz einfach; die Idee zur BoS-Idee, die in der Form in Hockenheim geboren wurde und über Stein somit nach Ostfriesland exportiert wurde. –Natürlich setzt auch das ein wenig Vorbereitung voraus. Aber was sind schon ein paar Abstimmungskügelchen, eine bezifferte Wahl-Box und BoS-Schildchen, die vor die Renn-Juwelen zu legen sind.?!

Frei von Beeinflussung jeglicher Art hat somit jeder Entscheider auf der einen Seite die Autos anzugucken und auf der anderen Seite die (Ab-)Stimmungs-Kugel einzuwerfen.

Bevor das Ergebnis mitgeteilt wird, hier zur Vorstellung zunächst die Quali-Ergebnisse samt Team-Einsatz-Fahrzeuge:

Die Qualifikation:
8,545 Sek. - Team BSR / Datsun Fairlady 240 Z
8,605 Sek. - Cobra Raceway / Datsun Fairlady 240 Z
8,637 Sek. – Tempel Racer / Opel GT
8,671 Sek. – JHP Racing Team / VW Scirocco
8,706 Sek. –„Die Hessen“ / Renault Alpine
8,735 Sek. – Team Grauzone / Opel GT
8,775 Sek. – Team SRK / BMW 635 CSi
8,778 Sek. – HKR + SDR / Renault Alpine
8,814 Sek. – Tempel GNA / Porsche 944
8,892 Sek. – ASF Racing / Mercedes SLC
8,973 Sek. – Sommer Speedway / Mercedes SLC
9,198 Sek. – Team Baltic / Jaguar XKR
9,336 Sek. – Fast Steve / Honda CRX

Best of Show:
Von den 13 Autos wurden 7 immerhin mit Stimmen belohnt. Neben Marios Alpine (1), Joachims Scirocco, Willys Opel GT und Holgers neuem Michelin SLC mit je 2 Punkten, waren 3 Autos scheinbar die emotionalsten.
Mit je 6 Stimmen überzeugten Peters Alpine, Jürgens 6er BMW-Coupe und 7 Stimmen schließlich Stephans „Herz-Honda CRX“ am allermeisten.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Stephan. –Gerade nach Deinen schweren Zeiten ein toller Moment des Glücks!!

Fast Steve Racing: 970,06 Runden
Gemeinsam mit langjährigem Rennfahrer-Kollegen Sven auch damit und dadurch der glücklichste letzte Platz-Inhaber, wie ihn sich ein Veranstalter nur wünschen kann.

Team Grauzone: 970,17 Runden
„Die Zicke“ hat eigentlich in Kassel selber und auch nicht in Hude funktioniert. Somit waren Bernie und Carsten froh, immerhin (knapper geht es kaum) nicht letzter geworden zu sein.

Team Baltic: 1000,27 Runden
Gemeinsam mit Bahn-Erstbezwinger Thomas hat André Stehvermögen und Fahrfreude gezeigt. Man konnte wählen zwischen 8er BMW und dem bewährten Jaguar XKR.

Tempel GNA: 1003,13 Runden
SRC-Freund Fränkie war das Ergebnis „scheissegal“. Hauptsache mit Freund Heiner (Turnier-Ältester bei diesem Rennen) ein geiles Wochenende bei den Friesen haben.

ASF Racing: 1014,52 Runden
Da fliegt schon mal die Karo nach Abflug weg. Symptomatisch für die Holgersche Fehlentscheidung einen nicht passenden Deckel aus optischen Gründen unbedingt fahren zu wollen. Armer Jens… ;)

Team SRK: 1022,98 Runden
Mit weiterhin unglaublichen Geschichten zur eigenen Bahn trotzdem soviel Fahrfreude und auch Bastelfreude zu haben, grenzt an ein Wunder. Hut ab vor Jürgen und Thomas!

Sommer Speedway Racing: 1026,62 Runden

Super vertreten durch Timo konnte Oliver Sommer aus der Ferne sich darauf verlassen, dass sein farbenfroher SLC mit Co-Pilot Gerald ein tolles Rennen abliefert. Wenngleich Gerald sozusagen von Crash zu Crash das Auto leiden sah und trotzdem richtig ablieferte.Bravo!

HKR & SDR: 1028,15 Runden

Nach Porsche 911 und Corrado wurde es schließlich der schicke, wenngleich deutlich gebrauchte Alpine, der zu Rennfreude (im 2. Stint allerdings mehr, wie im ersten) bei Mario und Michael verhalf.

„Die Hessen“: 1048,18 Runden
Absolut solide und unauffällig starke Leistung von Peter und Landsmann Martin, die auch als SRC- Mitglieder stolz den Team-Namen tragen.

Tempel Racer: 1059,95 Runden
Mit Dirk und Willy zwei extrem flotte Fahrer, die an überraschenden Stellen Nerven zeigten und dabei Ruhe bewahrten. Mit viel Eifer, Präzision und Freude dabei.

JHP Racingteam: 1065,98 Runden

Joachim hat schon am Freitag akzeptieren müssen, dass die Traum-schöne Alpine nach Heckschaden „off“ bleiben musste. Bewährter und grandios schöner Scirocco fährt die beiden Janssens auf das Podest. –Oder umgekehrt?

Team BSR: 1073,72 Runden
Der Moderator bleibt dabei. BSR bleibt der falsche Teamname. FFF passt wesentlich besser zu den Bormännern: Freundlich, fair und fix. Zum Glück auch wieder gesund und beeindruckend cool.

Cobra Raceway Juniorteam: 1075,81 Runden
Wenn Sascha und Hartmut im positivsten Sinne eskalieren, Hartmut Tagesbestzeit in das MdF brennt, kann es nur einen Gesamtsieg geben. Da nützt auch nix, wenn Sascha sich auf roter Lieblingsspur (oder ist es doch die gelbe) am Leuchtturm einen (in Worten einen) Fehler erlaubt.

14 Teams hatten sich angemeldet; 13 sind gestartet. Eins hat gewonnen und keins hat verloren.

Er herrschte durchweg gute Stimmung, die von Fairness und Unterstützung geprägt war. Der Luxus des Einsetzer-Modus konnte gewährleisten, dass das Zeitkonzept mit 13 Minuten pro Stint bei 2 Durchgängen und dennoch angenehmer Heimkehrzeit möglich war.

Das reichhaltige Catering stellte da den perfekten Rahmen dar, der auch „Nr. 5“ zu einem unvergesslichen Erlebnis werden liess. Die Zusagen für Nr. 6 sprechen eine eindeutige Sprache!

Kurzum:
dankedankedankedankedanke
-Für die gelungenen Tage mit Augenzwinkern, tollen Autos und spannenden Rennen.


Keep Racing
Euer Deichkurier



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