| Moin „vonne Küste“,
Was haben Romo/Dänemark und Ardorf gemeinsam? Nach einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Clubkollegen Christian Himstedt ging es in einen kurzweiligen ScaleAuto-Abend. Mit gleich 2 Gästen standen trotz Absagen 15 Racer am Ostfrieslandring. Scheinbar hat die Serie dazu beigetragen, den Stammfahrer und –Gast Peter Vogt zum Mitglied werden zu lassen?! Den Vorteil des Schlüssels zum unlimitierten Clubraum-Zugang hat er dann auch flugs zum Pole-Platz in der Quali ummünzen können. Dank neuen Reglements waren auch 2 neue Fahrzeuge am Start. Falsch mitgelieferte Karohalter verhinderte sogar einen dritten, absolut BoS-verdächtiges Audi R 8 LMS. Wessen das ist, wird man vermutlich dann im letzten Rennen sehen. –Ein extrem schönes Modell in bestechender Manufaktur-Optik. In dieser Saison üblich findet eine Auslosung der Quali-Spuren per Würfel statt. Ausgerechnet rote Spur-Fan Randolf hatte beim ersten Versuch tatsächlich die 1 (rote Spur) getroffen. Das Nachwürfeln ergab dann die Spur 6 (gelb).
In der vom „Sommergast“ 2026 Jürgen gewählten Zufallsreihenfolge setzte setzte Neu-Mitglied Peter seinen giftgrünen Z 4 auf die Pole. Scheinbar hat der mit Mitgliedschaft verbundene Clubraum-Schlüsselempfang dabei geholfen, die Strecke nun endlich mal richtig kennen zu lernen. Quali-Ergebnis (Spur 6):
9,025 Sek. – Peter Vogt / BMW Z 4
Ergebnisse:
Dies und Das: Folglich setzte Carsten Liesner den bewährten Flying Lizzard Porsche 997 ein. Peer Crone – Mann der ersten EWC/WEC-Stunde – setzte trotz Zeitennachteil gegenüber seiner Corvette den Jaguar XKR ein. Und Louis Tonkes Lambo mit neuem, allerdings blockiertem RC 3-Chassis fuhr auf P 5. -Warum blockiert? Weil der Huracan von den Eckdaten zu performant erscheint und daher „noch“ keine Freigabe erhält. Von der Performance schätzt man ihn auf Niveau eines 997er Porsche ein. In Gruppe A tobte ein Dreikampf zwischen Timo Scharff, Randolf Bödecker und Burkhard Bremer. In Gruppe B ging es drum, wer den Janssens Paroli bieten konnte. Denn Joachim oder Christian den Sieg streitig zu machen, ist in dieser Serie ein nahezu hoffnungsloses Unterfangen. Schlussendlich war es Joachim, der einer Viper mit beruhigendem Vorsprung von immerhin 2,5 Runden vor Christian positionieren konnte. Unter dem Strich zeigten die Poolmotoren auch bei ca. 11,1 Volt eine Spritzigkeit, wie sie vor Bahnrenovierung selbst mit 12 Volt wünschenswert waren. Beim vorletzten Serienfazit währedn der Siegerehrung bedankte sich Serienleiter Holger für fixe und faire Rennen. Ob es ausschließlich am erneut angewandten Strafzeitmodus lag, dass schwerwiegende Fahrzeugblessuren ausblieben? Bis zum „EWC-Final-Finale“ sind es noch 56 Tage. Und 42 Tage sind es auch noch bis zum Ardorf 600-Lauf.
Und in 14 Tagen geht es zum Youngtimer-Teamrennen in Ardorf.
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