| 10 Jahre ist es nun schon her, dass die DSC-Mitte das letzte Mal in Hockenheim auf dem Kurpfalzring unterwegs war und nach dem Rennen stellte sich die berechtigte Frage nach dem Warum, doch dazu gleich mehr…. Bedingt durch Urlaube und andere Parallelveranstaltungen gab es leider recht viele Absagen und so fanden sich schließlich am Samstagmorgen 12 unerschrockene Starter im Renncenter Hockenheim ein, um den tollen Kurpfalzring unter die Räder zu nehmen. Der Kurpfalzring ist eine große 6-spurige Holzbahn mit satten 52m Länge und sehr flüssig zu befahren. Allerdings wird auf dieser Bahn kein Glue zur besseren Haftung verwendet, von daher gab es so einige skeptische Anmerkungen, ob das mal gut gehen würde, oder ob die Reifen im Laufe des Rennen den Geist aufgeben - nach dem Rennen kann man sagen: Die Skepsis war weitestgehend unbegründet, bei entsprechender Reifenwahl und Fahrstil waren die Zeiten am Ende des Rennens genauso schnell wie zu Beginn, das hat mal so richtig Spaß gemacht. Am Morgen wurde ausgiebig trainiert und pünktlich mit der technischen Abnahme begonnen – hier keine Beanstandungen bei den Einsatzfahrzeugen und wir konnten weiter zur Wahl des BoS starten. In der KL1 ging der BoS diesmal an Andreas Durm, der seinen wunderschönen Mary Stuart Porsche 911 einsetzte und in KL2 an Robert Schulz mit seinem gelben Porsche 908. Danach dann die Quali und hier zeigte sich, dass diesmal die Heimascaris mit Ihren Bahnkenntnissen das Maß der Dinge sein werden, Andreas Durm auf der Pole, gefolgt von Ralf Künzer und Robert Schulz. Nach einem lecker Mittagessen mit Monsterfrikadellen, Schnitzel und Kartoffelsalat ging es dann frisch gestärkt zum Rennen in der KL1. 12 Starter mit 2 Startgruppen. Es gab enge Zweikämpfe, aber auch so einige Abflüge im hinteren Feld, vorne wurde das Feld angeführt von den Hockenheimer Clubmitgliedern, die dann auch die ersten 4 Plätze unter sich ausmachen konnten. Der Sieg in der KL1 ging nach hartem, fairem Zweikampf schließlich an Stephan Eder mit seinem Jaguar XK120 knapp vor Ralf Künzer mit der Cheetah und Andreas Durm mit dem 911er Porsche. Danach Re-Grouping für das Rennen der KL2 und auch hier ein ähnliches Bild wie in KL1, allerdings ließen jetzt Dieter Jens und Robert Schulz ihre Porsches mal so richtig fliegen und konnten die Plätze 2 und 3 erobern. Ganz vorne allerdings, Ralf Künzer, nicht aufzuhalten mit seinem Ferrari 512.
Und so ging dann das Rennen mit folgendem Gesamtergebnis zu Ende
Am Ende des Rennens kann man ganz klar sagen, dass die anfänglichen Sorgen wegen des fehlenden Glue-Auftrags unbegründet waren, die meisten Starter haben im letzten Durchgang noch gleich schnelle Zeiten gefahren wie am Anfang und der Kurpfalzring ist einfach eine Strecke mit tollem Layout, die sehr viel Spaß macht und auch herausfordernd ist. Der nächste und letzte Saisonlauf in der Mitte ist dann am 15. August in Martinsthal
|