Youngtimer-Teamrennen in Kassel - 4. Auflage


Slot/Scaleracing Forum


Geschrieben von Deichkurier am 19. Mai 2026 15:07:00:

Porsche vor Mercedes vor Datsun...

Das SRK-Team startet zunächst mit prall gefüllter Warteliste nach der Ausschreibung mit den Vorbereitungen für das 4. Youngtimer-Teamrennen am 15./16.04.2026. Binnen weniger Tage nach Anmeldemöglichkeit waren nicht nur die 12 freien Startplätze sondern auch 4 Warteplätze belegt.

Besonderheit: Für die Youngtimer-„Stammgäste“ war nur die Stadt gegenüber der letzten Ausgabe 2024 geblieben. Sowohl Bahnraum, wie auch die Bahn waren, bzw. sind komplett neu.
Man sprach sogar von „Versuchs-Kaninchen“ in Sachen Turnierablauf an neuer Stelle auf dieser atemberaubenden neuen Bahn.

-Wenn fahrerische Dreidimensionalität erlebt werden will…muss man in Kassel starten. -Welch GEILE Bahn !!!
Die neuen Räumlichkeiten tun ihr Übriges, dass man sich als Fahrer wohlfühlt. Kommt dann noch die spürbare Gastfreundschaft samt leckerstem Catering hinzu….

Wer den Nürburgring und dessen Dreidimensionalität der „GEILSTEN RENNSTRECKE DER WELT“ kennt, konnte ja fast schon vermuten, dass das Wochenende mit Bedacht ausgewählt wurde?! Denn immerhin fand parallel zum Youngtimer-Rennen die 54. Auflage des 24 h-Rennens in der „Grünen Hölle“ statt.

Die Kasseler sagten sich scheinbar auch, nicht zu kleckern, sondern zu klotzen… Während in der „Grünen Hölle“ Zuschauer- und Teilnehmer-Rekord zu verzeichnen waren und einer der besten Formel 1 Fahrer sein 24 h-Debut gab, konnten die Kasseler Jungs einen der besten Slotter Deutschlands für ihr Rennen als Teilnehmer begrüßen: Patrick Brau.

Dieser hatte keinen geringeren als Dominik Fischer als Teamkollegen dabei. Somit war modellbauerisch nahezu klar, wer den Best of Show-Pokal mit nach Hause bringt. Mit einem Holz Vorsprung vor Holger HPs „Rote Sau“-Mercedes SLC konnte der kurzfristig umgebaute Datsun die anwesenden Slotter überzeugen. Üblicherweise setzt Patrick den Datsun in der DSC ein.zwinker

Aus organisatorischen Gründen konnte das Brau -Team allerdings erst am Samstag anreisen, während alle anderen 10 Teams den Freitag bereits ausgiebig zum Training nutzten.

Die knapp 44 Meter lange Bahn bietet verschiedene Besonderheiten. Optisch baut sich die Strecke vor einem schon in mehreren Etagen auf. Die Kasseler verweisen mit Stolz darauf, dass es eigentlich nur eine Gerade von nicht mal 2,50 Meter gibt. Nahezu alles andere ist irgendwie Kurve… Für den Fahrer ist es dennoch möglich an gleich mehreren Stellen „drauf“ zu halten. So ist gerade die Passage in eine Abfahrt mit lang geschwungener Folgekurve fast schon "Eau Rouge"-like…

In Summe am besten gemeistert hat es diesmal Vollmi. Nach mehreren Anläufen hat er diesmal mit seinem Kollegen einfach den schnellsten Porsche 944. Beeindruckende 890,18 Runden bei gleichzeitiger Fehlerfreiheit von beiden war der Schlüssel zum Sieg vor Sommer Racing im SLC mit 888,26 Runden sowie Brau GP im Datsun und 885,13 Runden.
Dominiert wurde das Feld vom 70er Jahre Mercedes SLC-Coupe. Allerdings standen auch ein weiterer 944 und 928er Porsche, sowie Opel GT, Ferrari 365 und zwei Datsun 240 Z an der Startlinie.

Mit 7,7er Zeiten auf Spur 4 startete Patrick extrem eindrucksvoll und unterstrich auch seine fahrerische Klasse. „Die“ Bepfe führte ihn somit ab der 2. Runde als Sieger…. Vollmi im Porsche und Olli Sommer im weiteren, fantasievoll lackierten SLC wussten durch fahrerisches Können dagegen zu halten. Guckt man sich die Ergebnis-Liste an, stellt man ohnehin eine relativ hohe Zeiten-Dichte fest.
Siehe www.slotracing-kassel.de

In Sachen Reglement war das Turnier auch zusätzlich gut geeignet, um scheinbare Regel-„Unschärfen“ zu entlarven und durch Mario im Anschluß noch weiter zu präzisieren. Der Einsatz von Wolfram ist an eindeutig möglich. Dieses ist nun klarer definiert, wo es sein darf. Bei Fragen dazu gerne an Mario wenden, der Reglement schreibt und auch die Fahrzeug-Liste pflegt.

Wer die - wie immer – ausführliche Zeiten-Liste studiert, stellt fest, dass es gleich mehrere Spuren gibt, auf denen man schnell ist. Zeiten zwischen 7,7 auf Spur 4 und einer 8,5 auf Spur 1 stellen die Bandbreite dar, in der die Teams entsprechende Runden abspulten. Selbst auf der 1 wurde eine 7,9 und auf der Spur 5 wurde eine 7,8 erzielt. -Ein weiterer Beleg für eine nicht nur fahrerisch ausgewogene, sondern auch technisch ausgeglichene Bahn.

Prädikat: Wer noch nicht da war, MUSS dahin.

Denn als Gesamtpaket aus Bahn, Bahnraum, Fahrerplätze, Gastfreundschaft, Catering, Organisation und sportlicher Fairness kann man dieser 4. Auflage eine klare „5 von 5 Sterne“-Bewertung geben.
Herzlichen Dank an die Orga und Fahrer!

Bei der Veranstaltung ist davon auszugehen, dass auch in 5. Auflage die Startplätze ruckzuck vergeben sein werden. Daher brennen die Jungs schon jetzt darauf, wenn Jürgen und Carsten die Meldetore öffnen.

Zunächst geht es aber für die Youngtimerfans nach Hude, wo am 05. und 06.06. mit vergleichbarem Zeitplan (und ebenfalls nach Trophy-Reglement) gefahren wird. Bei Fragen dazu gerne an Vollmi und Holger wenden.

Kurzum: Der Umzug samt neuer Bahn hat sich gelohnt!

Keep Racing dankedankedankedankedanke
Euer Deichkurier

P.S.: Wer einen Einblick von Dominik Fischer ergattern möchte bei Insatgramm: @fischerscalecars.



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