TWL-Lauf 3 Legendäre Serienerweiterung


Slot/Scaleracing Forum


Geschrieben von Deichkurier am 01. Februar 2026 14:17:58:

Wann hast du das letzte Mal etwas das erste Mal gemacht?? smile
Eine Serie im dritten Lauf mit 5 Spuren, 10 Fahrern und (mindestens) 20 Autos war zu Gast in Neumünster:
TOURENWAGEN LEGENDEN 1:24

-Richtig gelesen: –In Neumünster. Aufgrund der Beliebtheit hat man nach der letzten Saison über eine 5. Strecke nachgedacht und „hier“ im Forum sozusagen von Matthias die Möglichkeit erhalten mal wieder einen Lauf im hohen Norden zu veranstalten, nachdem der Sawhill 1.0 vor Jahren schliessen musste.
Gesagt – getan.

Heimascaris Matthias, Michael, Bernd, Timo und Stefan fanden bereits am Freitag Abend in Peter, Wolfgang, Hartmut, Joachim, Holger, Ralf und Kay ScaleAuto-Fans, die gemeinsam ein kurzes Rennen veranstalteten. Ohne großen Aufwand wurden Quali und Rennen gefahren.

Hier geht die erste Gratulation des Wochenendes an Matthias, der einem furios fahrenden Peter als Bahn-Fremdling 4 Runden abgenommen hat. Resultierend aus freier Vorderachsfederung und 12/43 Getriebe?!? Man weiß es nicht. Wichtig waren Spaß und Kennenlernen der Bahn.

Immerhin sollten die legendären Tourenwagen ja Hauptbestandteil des Renn-Wochenendes sein. Einer Serie, wo die aktuelle Vorbildserie mit Thorsten Stadler einen nahbaren Chef hat, der immer wieder begeistert und unverändert zu begeistern ist. –Der auf Nachfrage von Bildern zu 1:1-Projektautos Bilder schickt, die helfen Modellträume zu verwirklichen.

So u.a. Bilder z.B. vom C 180, die Joachim für seinen wunderschönen „UPS-TABAC“ C 180 verwenden konnte. Gesehen hat man das Auto ganz kurz auf der Bahn, bevor es im Motorhome verschwand und durch einen „BOSCH“Alfa 155 ersetzt wurde.
Zusammen mit den Autos von Peter (Audi RS5 DTM), Hartmut (Mercedes SLC „21“), Leo (Audi TT DTM) und Wolfgang (AMG C 63 DTM) wurde er zur bevorstehenden BoS-Ermittlung vorausgewählt.

Merkmal und Neuerung in diesem Jahr ist die BoS-Ermittlung, die zu jedem Rennen stattfindet. Mit „CL“-Dollars hat jeder Fahrer die Möglichkeit sein Lieblingsauto für den Tag auszusuchen.
Hier gratulieren wir nach erforderlicher Stichwahl Joachim zum Titelgewinn, der sich gegen Peters Audi RS 5 durchsetzte.

Ohne großartige Mängel hatte Ralle als Technikdirektor alle 20 Autos mit einem „grünen Haken“ als rennfertig eingestuft und ins Parc Ferme geschickt.


Qualifikation / 2 Minuten-Lauf / Modern:
6,778 Sek. – Hartmut Spormann / AMG C 63 DTM
6,788 Sek. – Peter Vogt / Audi RS 5 DTM
6,909 Sek. – Joachim Janssen / BMW M3 DTM
7,097 Sek. – Wolfgang Kottsieper / AMG C 63 DTM
7,254 Sek. – Matthias Parke / Mercedes CLK DTM
7,324 Sek. – Kay Ossenbrüggen / Opel Astra V8 DTM
7,416 Sek. – Leo Scheiwer / Audi TT RS DTM
7,538 Sek. – Holger HP / Mercedes C-Klasse DTM 2009
7,587 Sek. – Burkhard Bremer / Mercedes CLK DTM
7,792 Sek. – Ralf Rieger / Mercedes C-Klasse DTM 2009

Ergebnis:
83,11 R. - Peter Vogt
82,74 R. - Hartmut Spormann
81,87 R. - Joachim Janssen
81,19 R. - Wolfgang Kottsieper
76,86 R. - Kay Ossenbrüggen
76,66 R. - Matthias Parke
74,97 R. - Holger HP
73,88 R. - Burkhard Bremer
72,12 R. - Ralf Rieger
70,04 R. - Leo Scheiwer

Der Rennverlauf war ein schöner Gradmesser für den bevorstehenden Hauptlauf. Der eine oder andere kämpfte mehr mit Stromproblemen und erfreute sich am Anblick seiner Auspuff-Flammen. Der andere suchte sich einen Marken- und Typ-Partner, mit dem er unterschiedlich spannende Rennsituationen durchlebte. Begleitet von Überfall-artigen Ausspurern am scharfen Rechts-Knick zur Unterführung auf grüner Spur(und ganz weniger anderer Streckenabschnitte); Stehenbleiber nach Terrorphasen, wenn selbst der Strom wieder floss. -Teilweise Punch, der nur wenige Zentimeter spätere zum Folgeausspuren reichte.
Letztlich war auch der Zeitstrafen-Modus genau richtig. –Zumal die unterschiedlich filigranen Plastik-Karos heftige Kollisionen in den seltensten Fällen wirklich gut vertragen.
Somit war eine Duftmarke mit den gänzlich anderen Bahn-Verhältnissen gegenüber den beiden vorherigen Läufen in Hude und Ardorf gesetzt. Ob die Klassiker besser liefen?

Qualifikation / 5 Minuten-Lauf / Klassik:
6,929 Sek. – Matthias Parke / Mercedes SLC
6,978 Sek. – Peter Vogt / Opel Calibra
7,038 Sek. – Hartmut Spormann / Mercedes SLC
7,126 Sek. – Joachim Janssen / Alfa 155 Evo
7,185 Sek. – Wolfgang Kottsieper / Alfa 155 Evo
7,213 Sek. – Leo Scheiwer / Opel Calibra
7,247 Sek. – Holger HP / Opel Calibra
7,551 Sek. – Burkhard Bremer / Mercedes C 180 DAIM
7,692 Sek. – Ralf Rieger / Mercedes C 180 D2
7,711 Sek. – Kay Ossenbrüggen / Alfa 155 RTL

Ergebnis:
205,09 R. - Wolfgang Kottsieper
204,79 R. - Hartmut Spormann
199,54 R. - Peter Vogt
196,22 R. - Joachim Janssen
195,09 R. - Matthias Parke
191,28 R. - Holger HP
190,73 R. - Leo Scheiwer
187,58 R. - Burkhard Bremer
181,62 R. - Kay Ossenbrüggen
180,06 R. - Ralf Rieger

Hier standen teilweise die Haare zu Berge. Matthias fuhr einen SLC von Leo. Damit brannte er eine Quali-Zeit ins MDF, die fast schon Angst machte. Selbst Fahrprofi Matthias bescheinigte diesem Schmalspurauto nahezu Unfahrbarkeit. Die „digitale“ Motorcharakteristik kannte –egal, welche Regler-Einstellung- eigentlich nur an oder aus. Mit der Folge, dass selbst Streckenroutinier Matthias irgendwie die Bahn neu kennenlernte…
Ansonsten blieb nahezu auch sonst keiner verschont von Ausspurern, die zu unterschiedlich ernüchterndem Ergebnis führte, ohne wirklich in schlechte Laune zu verfallen.
Dafür war die Fahrfreude viel zu groß und die allgemeine Laune viel zu gut.
Ob es nach dem Hauptlauf der Modernen auch so blieb?

Ergebnis / Hauptlauf 5 Minuten / Modern:
213,84 R. - Hartmut Spormann
205,74 R. - Wolfgang Kottsieper
204,10 R. - Peter Vogt
202,20 R. - Joachim Janssen
196,50 R. - Matthias Parke
193,31 R. - Kay Ossenbrüggen
191,91 R. - Burkhard Bremer
187,41 R. - Ralf Rieger
184,13 R. - Holger HP
115 R. - Leo Scheiwer


Begleitet vom Schreckmoment, dass Leo aus Kreislaufgründen aufgab, sah man weitere spannende Duelle, die immer wieder an unterschiedlichsten Stellen durch unterschiedlich logische Ausspurer unterbrochen wurden. Die gefahrenen Zeiten waren schon mächtig beeindruckend. Und erfreulich war, dass letztlich alle Autos bis auf übliche Rennblessuren ohne Totalschäden wieder nach Hause gefahren werden konnten.
Das selbst ein 20 Jahre altes Chassis in kundiger Hand noch mit von der Partie sein kann, spricht ebenfalls für die Serie. Natürlich konnten dazu passend auch nur Reifen auf einer Reifenschleifmaschine frisch angefertigt werden, die in Fachkreisen als „WERNER“ bekannt auch nach mehr als 20 Jahren zuverlässig arbeitet.

Die TWL-Serienleitung versucht stets nur solche Änderungen einzupflegen, die die grundsätzliche Serien-DNA nicht verändert und Sinn ergeben.
Daher ist man mit den Starterzahlen zwischen 10 und 18 auch wirklich zufrieden.


Zusammenfassung:
Kai gratuliert Tagessieger Hartmut, der insbesondere mit den Widersachern Wolfgang und Peter, aber auch Matthias und Joachim zu tun hatte.
Ein BOSCH-Alfa ist trotz mehrfachen Renn-Einsatzes noch immer so schön, dass er seinen ersten BoS gewinnt. –Das Auto wohlweislich; der Fahrer ist ohnehin dafür bekannt…
Serienchef Kay zeigt sich ebenfalls angetan vom Northland Raceway-
Sehenswerte Markenduelle gab es insbesondere zwischen Ralf und Burkhard mit dem Stern sowie Leo und Holger mit dem Blitz.
Auch wenn Christian J., Stephan G., Stephan B., Thomas V., Sven A., JJ, Jockel, Michael S., Jens, Tana und andere gefehlt haben, war es ein spannender und zugleich stimmungsvoller Tag, an dessen Ende Matthias den besonders schnellen Piloten Hartmut und Peter zeigte, wie schnell deren Klasse 1 Autos in Neumünster fahren können.

Vielen Dank an die Gastfreundschaft samt leckerem Catering und fahrerische Fairness und vor allem den gemeinsamen Spaß!

Danke an Matthias, dass er doch auch Spaß an den gänzlich anderen Modellen, wie die schönen DSC-Modelle hatte.

Prädikat: Wiederholungsgefahr… auch in NMS.

Zwei Rennen der Saison stehen noch aus. Ende März geht es nach „MACAU“ der Szene: WOB.

Keep Racing
Euer Deichkurier

P.S.: Richtig schnell mit TWL-Fahrzeugen bei 11 V ist man in NMS übrigens mit einer gaaanz tiefen 6,6…zwinker



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