DSC-Lauf 4 in Ardorf: Widrige Bedingungen?! Und sogar mit Bildern!!


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Geschrieben von Deichkurier am 25. Januar 2026 21:33:43:

Zum Glück nur draussen!

Umso erstaunlicher, dass alle 21 Fahrer ihre Zusagen einhielten und auch tatsächlich an die Küste kamen. Und ein Überraschungs-Gast noch oben drauf.

Scheinbar war man gespannt, was man „so kurz vor Helgoland“ an Renovierungsarbeiten hinbekommen hat; wie sehr Bilder und Fakten übereinstimmen. Man hatte das Gefühl, das soweit alle die Begeisterung mit den Gastgebern geteilt haben.

Verabschiedete man sich letztes Jahr nach dem Lauf noch mit einem Glue-Versprechen (Joachim war’s smile), hielt man es auch tatsächlich ein. Denn mit nagelneuer Oberfläche war von Grip natürlich nur zu träumen.
-Aus der Not eine Tugend machen… Davon ausgehend, dass die DSC-Jungs wiederkommen möchten, wird man künftig zu Beginn des Jahres eine Grundreinigung vornehmen, um so mit der Dosis Wunsch-Glue durch die Glue-Profis ins Turnierjahr zu starten.

Nach zweimaligem „Nachlegen“ purzelten auch die Zeiten. Nach nur zaghaftem Auftrag 1 Woche zuvor waren Zeiten um die 9,5 auf den Monitoren angezeigt.
Am Renntag verblüffte Kay dann mit einer Quali-8,9, die sonst keiner schaffte…

Zwischendurch bestätigten sich Torsten und Holger durch zittrige Hände die Aufregung vor dem Rennen.
Sollte es zu einer Wiederholung von Wolfsburg kommen, wo Matthias und Kay bereits hinter Torsten und Holger lagen? Und Torsten auf weiß mehr als glücklich war, dass 5 Minuten um waren. Holger kam auf rot mit Siebenmeilen-Schritten angefahren…

Und in Ardorf?
Auch hier wieder eine tolle 6er-Gruppe mit superschönen Autos am Start. In der Spitzengruppe fanden sich erneut Kay, Torsten, Matthias und Holger wieder. Auf den weiteren beiden Spuren ( WOB hat ja nur 4 ;)) gesellten sich Peter und Stephan. Dazu gleich mehr.

Vorher ging es am launigen Vormittag mit freiem Training und 6 Samstags-Anreisern schnell zur Sache. Grip und Fahrlaune war deutlich zu spüren.

Parc Ferme Schilder hingen, Kühlschrank war voll und das versprochene und reichhaltige Catering wartete darauf verschlungen zu werden.

-Startgeld an Cheffe, während Marcus das Gewicht kontrollierte. Stefan „jurorte“ noch ein paar Neufahrzeuge. U.a. auch Holgers Herz- und Nerven-Projekt Jaguar E-Type Coupe – built by BobCar und powered by Haithabu Slotracing (kleiner Werbeblock). –Ein Tombola-Gewinn der letzten Saison, wo er nicht auch wieder 20 Jahre bis zur Fertigstellung brauchen wollte.

Belohnt wurde er dann gleich noch mit einer BoS-Trophäe aus Ardorf. In Klasse 2 ging der BoS an Ostfriesland-Erstbezwinger und Westcheffe Daniel.
Herzlichen Glückwunsch an beide.

Mit Blick auf das erneut große Starterfeld auch hier entschied man sich für 4 Minuten Fahrzeit – natürlich mit Strafzeit.

Quali-Zeit:
Klasse 1:
9,152 Sek. - Kay Reinhardt
9,200 Sek. – Matthias Parke
9,253 Sek. – Torsten Meyer
9,349 Sek. – Wolfgang Kottsieper
9,351 Sek. – Michael Kaltenpoth
9,402 Sek. – Richard Hahmeyer
9,417 Sek. – Holger HP
9,428 Sek. – Carsten Liesner
9,453 Sek. – Albrecht Rietz
9,456 Sek. – Markus Bergemann
9,462 Sek. – Heinz Meißner
9,531 Sek. – Stefan Richter
9,570 Sek. –Daniel Drangusch
9,613 Sek. – Peter Vogt
9,636 Sek. – Michael Sander
9,701 Sek. – Ralf Rieger
9,748 Sek. – Andresa Scharnacher
9,755 Sek. – Marcus Schneider
9,792 Sek. – Martin Behrendt
9,894 Sek. – Big 7
10,189 Sek. – J J
10,886 Sek. – Jochen Alber


Klasse 2:
8,919 Sek. - Kay Reinhardt
9,027 Sek. – Holger HP
9,027 Sek. – Torsten Meyer
9,116 Sek. – Matthias Parke
9,228 Sek. – Peter Vogt
9,229 Sek. – Marcus Schneider
9,300 Sek. – Stefan Richter
9,320 Sek. –Daniel Drangusch
9,327 Sek. – Heinz Meißner
9,364 Sek. – Albrecht Rietz
9,391 Sek. – Markus Bergemann
9,423 Sek. – Michael Kaltenpoth
9,440 Sek. – Michael Sander
9,448 Sek. – Wolfgang Kottsieper
9,540 Sek. – J J
9,583 Sek. – Martin Behrendt
9,637 Sek. – Carsten Liesner
9,651 Sek. – Jochen Alber
9,663 Sek. – Richard Hahmeyer
9,739 Sek. – Andresa Scharnacher
9,848 Sek. – Big 7
10,130 Sek. – Ralf Rieger

Für Torsten und Holger wurde tatsächlich der Wolfsburger Nervenkrimi in Klasse 2 fortgesetzt… Waren auch hier Kay und Matthias langsam aber beständig im Rückspiegel platziert ging es für die beiden um die Wurst. Allerdings sorgte Holger auf schwarzer Startspur für einen Pacefehler.
Torsten auf grün startend stellte ernüchtert Reifen-Performance-Verlust von Stint zu Stint fest. Holgers 917 dagegen fuhr gleichbleibend und zuverlässig zügige Runden. Allerdings wartete für ihn Spur 1 (rot) als Schluß-Spur. Mit gerade einer knappen Runde Vorsprung von grün kommend könnte es als Heimascari reichen?! Torsten hatte es mit weißer Spur in den letzten 4 Minuten zu tun und Rädern, die nicht mehr konnten. Statt aus dem Rückstand einen Vorsprung machen zu können , musste er mit ansehen, wie sogar noch eine halbe Runde Vorsprung dazu kam.
Puh, welch erneut spannendes Rennen.

Streckensplitter
-Schön, dass die Autos auch hier dank Strafzeitmodus im Rennen und aufmerksamen Rennleitern nahezu unbeschadet ins Motorhome zurück geschoben werden konnten.

-Ebenfalls schön war die Anzahl der West-Sloter. Mit Daniel, Markus, Marcus, Richie und Ali waren einfach tolle Racer da, die Fairness und Können mitbringen. Und machmal eben auch einen Überraschungsgast. In diesem Fall ein Carsten Liesner - Mr. ARDORF 600 hinself. UNd wenn er begesitert ist, gibt es Geschenke. Was soll ich sagen?! Er war es; und das richtig. Ergo: Es gab individuelle Schilder für jeden.
HERZLICHEN DANK an Carsten!

-Ein wenig diffus bleibt dennoch der Eindruck in Ardorf mit bis dahin nicht gekannten Glue-Eigenschaften der Bahn. Wie sich Moosgummi-Fahrer des Clubs wohl in den Folgewochen fühlen werden?

-Stimmung und Rennen waren schlicht gut. Zwar fährt der eine oder andere mit seinem Neuwagen im Rennen über Rücklichter. –Aber was solls – „That is race“…

-Interessant war die neue Fahrerplatz-Aufteilung. Waren vor Umstellung Fahreplatz in der Spur-Systematik angeordnet und musste man sich als Fahrer zum Spurwechsel teilweise begegnen, ist jetzt nur noch „Durchrutschen“ angesagt. Vorteil: „Einfach einen weiter gehen.“ Nachteil: Haste einen „Charakter“ neben dir, kann es schwierig werden…

-Auch an diesem Wochenende hat die gesamte SRC-Crew ihre Gastfreundschaft bewiesen. Selbstlos wurde während des Trainings Einsetzer gemacht und „natürlich“ der Tresen bedient. –Hier ist jetzt anderer wirtschaftlicher Druck… Schließlich ist nach Bahn-Renovierung die Kasse leer.
–Mal gucken, wann die Jungs mit Merch anfangen .zwinker

Zusammenfassend kann man mal wieder einen riesigen Dank aussprechen an die Fahrer und die Jungs und auch mithelfenden Gäste (Danke insbesondere an Ralle, Martin und Big 7) vom SRC. So macht ein Rennwochenende Spaß.smile

Soweit die Jungs in der DSC Nord-eigenen WA-Gruppe verfolgen konnten, sind alle am Ende wohlbehalten wieder jeweils gut zuhause angekommen – trotz unterschiedlichen Schnee- und Eis auf den nächtlichen Straßen.

In relativ kurzer Abfolge geht es nun nach Hamburg und Berlin. Und schon Mitte März zum Finale nach Neumünster. –Dem Ort, wo schon am kommenden Wochenende die Tourenwagen Legen 1:24 Halt machen…

Herzlichen Glückwunsch an Torsten, der erneut als Tagessieger sich zunehmend an der Nord-Tabelle festzusetzen scheint.

Ergebnisse und Fahrzeugbilder siehe: deutscheslotclassic.de

Keep Racing
Euer Deichkurier

Und hier noch ein paar Impressionen:





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