| Jetzt ist es mittlerweile schon wieder 3 Wochen her, dass der 3. Lauf der DSC-Nord bzw. der 2. des Ostens beim Europe-Raceway in Berlin stattfand. Aber die Zeit, die rennt und so will ich mal versuchen meine Eindrücke und Erinnerungen zu einem „Rennbericht“ zu verwurschteln. Bedingt durch den für die meisten „spontanen“ Umzug der Rennbahn kam im Vorfeld des öfteren die Frage auf, ob das Rennen überhaupt statt findet. Auch ich war mir da nicht wirklich hundertprozentig sicher. Aber Erstens hat man als Organisator ja einen Plan B in der Tasche (sogar Plan C wäre möglich gewesen) und Zweitens meldeten die Macher vom Europe-Raceway dann rechtzeitig die Fertigstellung der Bahn. Auch wenn das Ganze drumherum teilweise noch recht provisorische Züge aufwies so waren die bereits am Freitag in Schüben eingetroffenen 24 Trainingswilligen doch erst mal von der schieren Größe der Bahn, die sich ihnen nach öffnen der Eingangstür darbot, beeindruckt (und zwar von stillschweigend bis sichtlich [zwinker]). Foto (sollte eigentlich hier zu sehen sein, gibt aber gerade Probleme mit dem hochladen) Vor Aufnahme des Trainings galt es sich erst einmal als Streckenposten zu ertüchtigen, denn im Gegensatz zur üblichen Praxis galt hier die Regel erst einsetzen dann fahren. Auf jeden Fall konnte so dem urplötzlichen Streckenpostenschwund wirksam entgegen getreten werden. Nebenbei erlangte man so einen guten Überblick über die neuralgischen Punkte der Bahn. Eine der entscheidenden Stellen ist hier eine Schikane die „das Auge“ getauft wurde und in unorthodoxer Weise die Spurführung teilt für einen derzeit noch fehlenden Felsen mitten auf der Bahn. Es war jedenfalls Anfangs ein komisches Gefühl wenn man selbst links abbiegt, während das Auto auf der Nebenspur den Bogen nach rechts einschlägt. Erinnerte mich an die Hubschrauberaufnahmen bei Radrennen, wenn der Peloton über Kreisverkehre führte. Naja egal, nicht mein Ding, wenn auch wesentlich besser zu fahren als die Variante in der alten Bahn. Das wichtigste jedoch, das alle Spuren harmonisch und annähernd gleich schnell zu fahren waren. So war schnell klar, dass eine Rundenzeit deutlich unter 13 Sekunden für eine konkurrenzfähige Position im Rennen notwendig war. Am späten Abend tauchte auch einige Male eine 11,9 auf dem Display auf und sorgte für anerkennendes Raunen im Raum. Kurz nach Mitternacht war jedenfalls Schluss mit Training und Dio verwies auf den Trainingsbeginn um 9:00 am nächsten Morgen. Samstag gesellten sich dann noch 6 weitere Starter dazu, so dass mit 30 Startern glatt 5 Startgruppen gefüllt werden konnten. 11:00 Uhr Beginn der Abnahme. Naja nicht ganz, erst musste noch Platz für die Abnehmer und ein provisorischer Parc ferme geschaffen werden. Den Samstags Angereisten wurde noch eine eine halbe Stunde Extra-Training eingeräumt, alle anderen durften dann mit beiden Wagen antreten. Das die Berliner Luft besonders leicht ist, durfte hier einige Teilnehmer erfahren, waren doch einige Autos zu leicht. Andererseits muss genau diese Luft ganz schön auf ´s Chassis gedrückt haben, denn auch eine zu geringe Bodenfreiheit wurde hier und da bemängelt. Oder war etwa die Bahn reifenmordend? Damit der Ergebnisdienst zukünftig stressfreier ablaufen kann wurden die Teilnehmer mittels einer Startermeldung gebeten ein paar Angaben zu den eingesetzten Autos zu machen. Und ich kann sagen, dass hat bei der Eingabe und den Zuordnungen in der Bildergalerie sehr geholfen. „Witzig“ war jedoch, das derjenige der am vehementesten dagegen protestiert hat, mit einem Auto am Start stand, welches natürlich noch nicht in der Datenbank erfasst war. Endlich stand die Quali an und wurde auf der Spur 5 (oder war es die 2? Auf jeden Fall die 2. von rechts) ausgetragen. Eine Minute bei 68,5 m bedeutete nur 4 gezeitete Runden im Gegensatz von bis zu 10 möglichen auf manch anderen Bahnen. Ohne den Zeitenmonitor ständig im Blick zu haben sah man schon ungefähr an der Ausrollposition nach Ablauf der Zeit wer alle Runden gepusht hatte. Das sich noch kein Heimvorteil ergeben hatte konnte man gut an der Zusammensetzung der Top-Gruppe sehen:
Torsten Meyer und Kay Reinhardt zeitgleich mit 12,241 Sek. Dahinter in Reihenfolge Also sozusagen eine reine Nord-Gruppe, da Christian ja auch Stammfahrer im Norden ist. Auch in den anderen Gruppen enge Zeitunterschiede, das versprach spannende Rennen. Aufgrund der relativ hohen Starterzahl und da fast alle noch am gleichen Tag die Heimreise antreten wollten, wurde die Renndauer auf 4:30 Minuten festgelegt. Jetzt kommt für einige der sicherlich spannendste Teil eines Rennberichtes aber genau hier muss ich euch leider enttäuschen. Ich kann im Großen und Ganzen zum Verlauf der einzelnen Rennen nichts sagen. Zum Einen fehlt mir das Talent zu umschreiben wer sich mit wem einen Kampf um Platz sowieso geliefert hat oder wie knapp es doch hier und da war, zum Anderen hatte ich noch genug mit Autobewertungen und Orga-kram sowie Einpflegen der Ergebnisse zu tun. Und ein nettes Gespräch will schließlich auch mal geführt werden. Zurück zu den Fakten. Das der Weg an die Spitze nicht unbedingt über die Top-Startgruppe führen muss, zeigten Rainer Reif und Fabian Luther, die die kleine Klasse aus Gruppe B heraus mit Platz 1 bzw. 3 beendeten. Dazwischen Torsten Meyer auf dem 2. Platz, Teammate Kay „stürzte“ auf Platz 7 ab. Matthias von 3 auf 10 Teilstrichgleich mit Michael Wilke. Das kostet Punkte in der Nordwertung, gut, dass es einen Streicher gibt. Aber in allen Gruppen enge Platzierungen bei Rundengleichheit, ein Rausfaller mehr war hier rennentscheidend. Kurze Verschnaufpause und weiter mit der Quali für Klasse 2. Wieder auf der 5 (jetzt bin ich mir sicher dass es die 5 war. Diesmal auf 3 Runden angesetzt. 3 Piloten unter 12 Sekunden, Rainer mit 12,001 knapp gescheitert.
Torsten Meyer 11,901
Wegen familärer Verpflichtungen verzichtete Christian auf den zustehenden Platz in der Top-Gruppe und reihte sich in die letzte Gruppe ein. Dafür war dann im Rennen des öfteren die Fanfare für neuen Bahnrekord zu hören. Seine 133,88 herausgefahrenen Runden sollten der Maßstab für alle folgenden Gruppen sein und reichten schlussendlich mit einer halben Runde Vorsprung zum Klassensieg. Matthias, HC und Joachim hatten Probleme mit ihren Autos. HC musste mit defektem Leitkielhalter aufgeben, die anderen beiden konnten nach kurzer Reparatur weiterfahren. Am Ende Da noch kein Drucker angeschlossen war hatte ich die einzelnen Ergebnisse abfotografiert, leider teilweise unscharf. Ich hoffe, hier sind bei der Übertragung keine Schnitzer passiert. Kurz nach Rennende waren dann die Ergebnisse bereits online und konnten verlesen werden. Nach dem langen Tag leerte sich der Saal recht schnell. Mein Dank geht an Soraya und Dio, die nach mehreren durchgearbeiteten Wochen auch an diesen beiden Tagen die ganze Zeit für unser Wohl sorgten, an Christian für das Einspringen bei der Rennleitung. Danke auch an Michael K. und Andreas M. für die Zweikämpfe in der kleinen bzw. großen Klasse. Und wieder frisches Fleisch [zwinker] in der DSC. Bereits beim Neujahrsrennen konnten wir 10 neue bzw. nach langer Zeit reaktivierte Fahrer begrüßen. Mit Dominik, Michael Z., Andreas und Holger waren 4 neue Starter in der DSC, die in Berlin erstmals an einem offiziellem DSC-Rennen teilnahmen. In der Nord-Region findet der Finallauf nächste Woche in Neumünster statt, der Osten fährt am 11.4. in Limbach (Austragungsort der letzten DM). Bis zum nächsten Rennen...
Stephan |
- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Matthias Parke 15.03.2015 11:11
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- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Andreas M 15.03.2015 08:31
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- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Michael K. 14.03.2015 08:56
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- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Heckschleuder 15.03.2015 00:15
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- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Michael K. 15.03.2015 19:32
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- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Michael K. 15.03.2015 19:32
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- Re: Rennbericht zum Lauf der DSC Nord/Ost vom 21.2. in Berlin Heckschleuder 15.03.2015 00:15
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