DTM 2003/04 - 5.Lauf und letzter Lauf in Wuppertal


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Geschrieben von schleichender Schreiberling am 07. Februar 2004 22:48:21:

Hi Folks,

das große Finale der DTM Serie 2003 / 2004, ausgerichtet von Bernd Michels, stand für den heutigen Samstag auf dem Programm. Der 5. Lauf der Serie sollte die diesjährigen DTM Champs küren . . . wie üblich fanden das Rennen und die anschließende Meisterfeier auf dem trickreichen Kurs des Wuppertaler Slotcar Heaven statt.


Der berüchtigte Slotcar Heaven Track in der Perspektive . . .


Training - Business as usual . . .
Die Sessions des freien Trainings am Mittwoch und Freitag Abend waren recht mäßig besucht. Besondere Vorkommnisse – wenige . . . „lightblue“ beschädigte den einzigen Audi TT-R am Freitag Abend nachhaltig, hatte denselben aber am Samstag Früh wieder einsatzklar.
Am Samstag ab 9:00h bot sich das vertraute Bild. Die weiter Gereisten standen um 9:00h auf der Matte und die Ortskundigen schliefen etwas länger und erschienen mit kleinen Augen bis gegen Mittag . . . . .


Abnahme und Concours - Same procedure . . .
Auch die Concours Wertung verlief ohne große Besonderheiten - Werner Bolz brachte einen neuen 635 CSi mit 27 Punkten an den Start und ein weiterer XJS kaum aus Schwerte von Jan Uhlig. Hinsichtlich der Concours Leader blieb’s beim Jaguar XJS von Patrick Fischer in der kleinen Klasse und der Mercedes C-Klasse von Andreas Leben bei den großen Autos, auch Jörg Stephan arbeitete sich mit dem Astra V8 wieder auf 30 Punkte vor.
Bei der technischen Abnahme ließ Bernd zum Abschluss noch einmal richtig den Hammer kreisen. Etliche Starter durften aufgrund von Reifenbreite, Bodenfreiheit etc. in den Loop. Hinzu kamen zahlreiche gelbe Karten wegen zu kleiner, nicht scale-gerechter Räder . . . . . Insbesondere von den Führenden der Serie waren einige Starter mehrfach an der technischen Abnahme zu finden - teilweise bis zur Peinlichkeit . . . . .


Qualifikation - Vorentscheidung !?
Nachdem die DTM 2002/3 letztlich bereits im Qualifying des Endlaufs entschieden wurde, durfte man auf die Quali beider Klassen gespannt sein . . . . . Zumindest die kleine Klasse wurde recht fehlerfrei absolviert. Dafür waren jedoch ein Falsch-Zähler (Abbruch der gezeiteten Runde) sowie ein Getriebeschaden zu verzeichnen. Aber die Favoriten kamen fehlerfrei durch. Somit waren die Jaguar XJS in der schnellsten Startgruppe bis auf den 635er von Werner Bolz erneut unter sich.
In der großen Klasse erwischte es als Ersten JanS, der die Tunneleinfahrt zu schnell nahm und somit in die letzte Startgruppe verbannt wurde. Bis auf den Neuling Andi Baum blieb es auch in der großen Klasse bei dieser einen Fehlleistung, womit die Entscheidung um die Meisterschaft jeweils im direkten Vergleich fallen sollte . . . . . In die Calibra Phalanx der besten Startgruppe brach lediglich der Schleichende mit dem übergewichtigen CLK ein . . . . .


Rennen kleine Klasse - Spannung pur . . .
16 Starter bildeten 3 Startgruppen. In der langsamsten Gruppe kämpfte Dieter Sommer mit dem Originalteile 635 und dessen widerspenstigen Motor. Claus Uebach stand ein Mal nach dem Wechsel am falschen Reglerplatz, womit sein Duell mit dem großen Angler bis zum Lauf-Ende spannend blieb . . . . . In der mittleren Startgruppe flog JanS vorweg und der Rest tummelte sich um die Plätze. Die schnellste und finale Gruppe mit allen Favoriten am Start brachte gleich zu Beginn erhöhte Spannung. Marcel Wondels XJS verlor ca. 7 Runden durch einen gelösten Hinterachsträger und sprintete dem Feld hinterher. SteBolz landete einen Start-Ziel-Sieg; Ralf Christians und Patrick Fischer konnten sich bis einschließlich Heat 5 nicht ob Rang 2 einigen und waren nur durch drei Schienen getrennt, ehe sich Ralf im letzten Durchgang noch absetzen konnte . . . . .

Die Top 5 in Kurzform: St.Bolz - R.Christians - P.Fischer - M.Wondel - W.Bolz (bester Nicht-Jag)
In der Gesamtwertung wurde es dann noch einmal richtig eng: Marcel Wondel gewann die kleine Klasse mit nur 0,5 Punkten Vorsprung vor Stephan Bolz und ebenfalls lächerlichen 4 Punkten Vorsprung vor Patrick Fischer (470,0 - 469,5 - 466,0 Punkte).

Fazit: Die Jags bleiben vorn; Hoffnung durch die BMWs von Werner und JanS auf den Rängen 5 und 6. Extrem knappe Meisterschaftsentscheidung á la Hitchcock . . .


Der rollende Fernseher von Werner Bolz . . . . . BMW 635 CSi „Grundig“ - 27 Punkte


Rennen große Klasse – Blödeleien zum Ende . . .
20 Slotcars am Start. JanS befestigt den Motor nicht richtig und fällt durch die Reparatur weit zurück. Andi Baum fährt ein tolles Debut und gewinnt die langsame Startgruppe. Der große Angler stellt den Mercedes nach ca. 51 Runden ab. An Jan Uhlig’s Calibra löst sich ein Reifen, was etliche Runden kostet. Patrick Fischer (Audi TT) und Siggi Jung (Calibra) können sich in der 2. Startgruppe nicht über den Sieger einigen. Am Ende reicht’s knapp für den schwarzen Calibra aus Schwerte. Im Finale mischt Marcel den Rest - wie gewohnt - auf. Am Ende des Rennens beginnen die Junioren zu blödeln, was Stephan Bolz beinahe noch einen Rang in der Meisterschaft kostet.
Die Top 5 in Kurzform: M.Wondel - S.Nockemann - St.Bolz - R.Christians - W.Bolz
Die Gesamtwertung geht eindeutig an Marcel Wondel. Stephan Bolz auf Rang 2 und Ralf Christians auf dem 3. Platz trennt nur 0,5 Punkte (503,0 - 449,5 - 449,0).

Fazit: Keine Überraschungen; die meisten Räder der führenden Calibras werden bezüglich der geringen Größe gerügt. Astras und Mercedes tun sich schwer bzw. haben Pech . . . .


Anstelle des Xten Calibras eine der Schlüsselstellen des Wuppertaler Kurses im Detail . . . . . Zippel-Zappel am Ende der Gegengerade, gefolgt von der Brückenabfahrt



Dies und Das . . .


In diesem Sinne
SrS


P.S.: Die vollständigen Ergebnisse sowie weitere Informationen rund um die DTM 2003/2004 gibt’s in den „Rennserien West“.






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