DSC-Lauf 4 / Ostfrieslandring / 20.01.2024


Slot/Scaleracing Forum


Geschrieben von Deichkurier am 22. Januar 2024 21:42:09:

DSC-Lauf # 4 in Ardorf

Vom RTW-Einsatz und dem heimlichen Tagessieger - von E-Autos und Leihwagen

Nach 11 Jahren Pause war wieder Zeit für den DSC-Tross am Ostfrieslandring. Station Nr. 4 in der laufenden Saison 23/24 in den frisch renovierten Räumlichkeiten des SRC Ostfriesland. Trotz winterlicher Verhältnisse fanden sich verteilt auf 2 Tage 20 rennhungrige Slotfans ein.
Noch vor offizieller Öffnungszeit warteten bereits erste Racer ungeduldig vor der Türe. Zufall oder nicht ? Mit Martin Berendt, Kay Reinhardt, Peter Vogt , Torsten Meyer und "Andresa Scharnacher" (wer ist in dem Club eigentlich für Rechtschreibung zuständig???😁) waren dann auch gleich die Früh-Trainierer an der Bahn, die man schließlich unter den schnellsten des Klasse 2 Rennens am Samstag wiederfand. Ergebnisse dazu siehe DSC-Button. Mit Lichtgeschwindigkeit hat MP bereits am Rennabend die Bilder und Ergebnisse eingestellt.
Schon der Trainingsabend verlief nahezu Blessuren-frei. Von einzelnen abgefallenen Scheibenwischern und Alu-Flaps mal abgesehen, zeigte sich die versammelte Er-fahr-ung der anwesenden Racer. Zudem wurde auch reichlich Gebrauch von der Terror-Taste gemacht, während der Bepfe-Trainingsmodus im 3 Minuten-Takt die Jungs von Spur zu Spur wechseln lies und somit auch alle zu ausreichend Bahn-Metern kommen konnten. Lediglich ein Mißverständnis zwischen JJ und Wolfgang Kottsieper war mit größeren Blessuren verbunden, die aber kollegial „gelöst“ werden konnten.
Mit einer Bahnspannung von 10,7 Volt liessen sich Bestzeiten von „um die 10 Sekunden“ realisieren. Pro Fahrer und Klasse variierten die Zeiten dann nochmal um die 2 bis 3 Zehntel. Benchmark setzte dann „Schnulli“ und Torsten, die um die 9,5 und 9,4 setzten. Aber auch Matthias Antwort lies nicht lange auf sich warten und fuhr in den Bereich. Größter Merkpunkt neben der Auffahrt nach dem Tunnel(diesen Schwung nimmste mit bis zum 180-Grad Rechtsbogen) für alle Auswärtigen erschien die Kurve von Start-Ziel. Diese 180-Grad-Kurve mit scheinbar großem Radius hat auf knapp 2/3 eine bauartbedingte Senke, die doch zum Lupfen auffordert. Wer es nicht tat, merkte es …
Nachdem Matthias und Torsten für Einschreibung und Regelkonformität sorgten, ging es an den Tages-BOS. Hier konnte in Klasse 1 Albrecht Rietz für eine unverschämt schicke Cheetah und Peter Vogt nach Stichwahl für seinen 917er den BOS einheimsen. Herzlichen Glückwunsch Jungs…
Torsten ließ in Klasse 1 nix anbrennen. Wie im Jahr 2013 fuhr er mit einer 9,4er Zeit Quali-Platz 1 heraus. -Bedeutet in Ardorf von roter Spur ins Rennen zu gehen. 6 x 5 Minuten später durchfuhr er in vorletzter Runde vor Kay die Lichtschranke. IN der letzten Runde rollte man bei 180 „Komma“ 93 und 91 aus… Lachende Gesichter beim Sieger und auch den Zuschauern. Für Torsten durfte es auch nicht eine Sekunde länger dauern; Spannung pur. Mit zu großen Schritten kam „Schnulli“ im Birdcage angeflogen. Die Urgesteine können sich den Luxus erlauben und treten mit identischen Fahrzeugen an, die lediglich mit umgekehrten oder fast identischen Farben auftauchen. So kann man einen Birdcage gerne in blau-weiß oder eben weiß blau verfolgen. Auch Wolfgang war in Schlagdistanz geblieben; fuhr als Dritter ins Ziel. Weniger eine Sensation, als bekennender „Nicht-PU-Auskenner“ Michael Sander. Mit Leih-Jaguar vom Andreas Scharmacher ging es mit Quali-Platz 3 auch auf P 4 . Andy hatte neben einem Leih-Jaguar auch einen schicken 904 GTS, Martin Behrend und Jörg Schmidt im Gepäck. Oder war es umgekehrt? Man weiß es nicht.smile

Im Klasse 2-Rennen war es dann Ralle Rieger, der als heimlicher Tagessieger gelten kann. Er glänzte durch Biss und Fahrfreude mit 15 Jahre altem Material. Im Rennen lieferte er sich unglaubliche Duelle mit Timo Borrmann und Holger HP, um am Ende nicht nur Lauf-Sieger zu werden, sondern auch gleich 4 Starter von der schnellsten Gruppe hinter sich gelassen hat. Noch am Folgetag vibrierten die Glückshormone in ihm.

Quali-Zeiten:
Klasse 1
9,497 Sek. - Torsten Meyer
9,579 Sek. - Matthias Parke
9,582 Sek. - Michael Sander
9,686 Sek. - Martin Behrend
9,718 Sek. - Kay Reinhardt
9,752 Sek. - Wolfgang Kottsieper
9,847 Sek. - Andreas Scharmacher
9,857 Sek. - Peter Vogt
9,953 Sek. - Heinz Meißner
9,970 Sek. - Timo Borrmann
10,097 Sek. - Andreas Manke
10,117 Sek. - Jörg Schmidt
10,148 Sek. - Holger HP
10,211 Sek. - Ralf Rieger
10,236 Sek. - Jens Herden
10,238 Sek. - J J
10,331 Sek. - Michael Knippschild
10,416 Sek. – 10,669 Sek. - Albrecht Rietz
10,669 Sek. - Thomas Schinkel
19,703 Sek. - Manfred Geue

Klasse 2
9,468 Sek. - Torsten Meyer
9,631 Sek. - Matthias Parke
9,688 Sek. - Kay Reinhardt
9,709 Sek. - Martin Behrend
9,711 Sek. - Andreas Scharmacher
9,768 Sek. - Peter Vogt
9,779 Sek. - Ralf Rieger
9,838 Sek. - Timo Borrmann
9,847 Sek. - Heinz Meißner
9,887 Sek. - Michael Knippschild
9,981 Sek. - Holger HP
10,037 Sek. - Wolfgang Kottsieper
10,037 Sek. - Jörg Schmidt
10,042 Sek. - J J
10,043 Sek. - Albrecht Rietz
10,114 Sek. - Andreas Manke
10,172 Sek. - Michael Sander
10,207 Sek. - Jens Herden
10,419 Sek. - Thomas Schinkel
19,543 Sek. - Manfred Geue

Ardorf mit PU und ohne Glue – geht das überhaupt?
Wenn es richtig Mist gewesen wäre, hätte man nach 2 tollen Tagen sicherlich nicht versprochen, im nächsten Jahr wiederzukommen.zwinker
Die Ardorfer Jungs und auch Mädels (Danke u.a. an Rita) haben alles gegeben, um einen tollen Rahmen zu bieten. Das dann gleich 3 aus dem heimischen Club an die Startlinie gehen, ist der grundsätzlichen Faszination von wunderschönen und zudem hervorragend laufenden Autos zu verdanken. –Egal, ob Moosi- oder PU bereift.
Es war ein insgesamt toller Saisonauftakt mit großem Schreckmoment. Heimascari Jens erlitt Rücken-bedingt einen Anfall, der sogar den RTW auf den Plan rief. –Gerade für lanjährige DSC-Fans ein Trauma, wenn an der Bahn jemand auf einmal zusammen bricht, oder kurz davor ist. Insgesamt aber zum Glück doch Entwarnung. „Kommt vom Rücken.“-hieß es von Jens, als er dann aus dem RTW nach Gesundheitscheck ausstieg. Puuh.
Ardorf war mal wieder eine Reise wert. Wenn Heinz Meißner Applaus für die weiteste Anreise erhielt und schaurige Geschichten vom 250 Km-Radius seines E-Autos zu berichten weiß. Tagesgäste Big 7 und Michael Knippschild ihr Versprechen halten konnten und pünktlich da waren.
Wenn Himmy mit Jugendliebe Rita und als Ablösung Helmut den Tresen macht und Joachim sich ganztägig als Rennleiter betätigt…
Holger HP für Aufsehen mit schmucker Par Ferme-Beschilderung sorgte. -Als Zeichen: "Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast."
Dann war es eine rundum gelungene Sache.
DANKE an alle!!! dankedankedankedanke
Also Jungs. Immer schön vorsichtig mit Euch selbst und den anderen sein. Viel Spaß in der Saison bei noch anstehenden 3 Rennen und…

Keep Racing
Euer Deichkurier



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