DSC Euregio in Lüttich - der Bericht


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Geschrieben von DSC Euregio am 03. Juli 2019 00:22:27:

1. Lauf in Lüttich auf der Spa-Bahn

Abgesehen von Luxemburg ist die Serie endlich wieder komplett. Nach Deutschland und Holland; Entschuldigung; Limburg; dürfen wir uns wieder mit voller Stolz DSC Euregio bezeichnen. Am letzten Wochenende war es endlich soweit. Wir konnten unseren ersten Lauf in Lüttich austragen. Nicht auf irgendeiner Bahn, nein, auf der geilen Spa-Bahn, die vielen noch aus Swisttal bekannt sein dürfte.
Bereits am Freitag hatten 4 unermüdliche Trainingswillige den Weg nach Wallonien angetreten. Micha Kaltenpoth war nach kurzer Zeit mit der Abstimmung seiner beiden Modelle fertig und machte sich wieder auf den Heimweg. Samstag um 6.00 ist bei ihm spätestens die Nacht rum. Übrig blieben Udo Müller, auch als Fähnlein Fieselschweiss für seine präzisen Kenntnisse des Lütticher Straßennetzes bekannt, Karl Roggendorf und ich. Herrlich, sag ich Euch, die komplette Bahn für uns. Ausreichend Zeit mal wieder Modelle aus der Vitrine zu bewegen und nebenbei das eine oder andere belgische Bier zu probieren. Die Bahn befindet sich unter dem Dach einer Lagerhalle oder Fabrik. Mit der Isolierung des Gebäudes hat man es bei dem Bau der Halle wohl nicht so genau genommen, so dass die Temperatur bei „gemütlichen“ 30°C lag. Tauwetter für Dicke, wie ein Bekannter zu sagen pflegt. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen ausreichend zu testen. Gegen 23.00 Uhr beschlossen wir uns Richtung Appartement zu bewegen. Mein Vorschlag ein Taxi zu nehmen wurde mit dem Hinweis auf die profunden Ortkenntnisse und ein vorhandenes Handy mit Straßenführung abgelehnt. Nun denn. Nach 3 Flaschen Starkbier sollte ein Spaziergang von 1,5km eine gute Idee sein. Also, Fähnlein Udo mit Handy voraus und Karl und ich hinterher. 1,5km schafft man locker in 25 Minuten, aber leider hatten wir die Rechnung ohne das Eigenleben des Handys von Udo gemacht. Mal war Nord-Westen auf der linken, mal auf der rechten Straßenseite. Nach ca. 90 Minuten hatten wir es dann aber doch geschafft und konnten die wohlverdiente Dusche genießen. Merke: Traue keinem Pfadfinder und keiner Routenführung eines Handys.
Pünktlich um 9.00 trafen am Samstag die übrigen Kollegen ein und freuten sich über ein typisches belgisches Frühstück. Pommes rotweiß und Croissants. Ein Wort zum Veranstalter. Cedrik und seine Clubmitglieder sind hervorragende Gastgeber. Hilfsbereit und freundlich wurden alle Wünsche und Fragen bedient. Danke Cedrik. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.
Rennen gefahren sind wir natürlich auch. Doch vorher wurden die BOS gesucht. Das Concours-Team entschied sich für meinen Lotus Europa und für den Ferrari 312P von Micha Knippschild.

Für das Rennen entschied sich die Mehrheit der Anwesenden nicht für den Einsatz von Streckenposten, sondern für eine Strafzeitregelung von 3 Sekunden. Im ersten Turn wurde das ein wenig zu häufig ausgesprochen. Schätze die Hitze machte allen zu schaffen. Dennoch galt es Frank Schüler zu schlagen; da er in der Quali die schnellste Zeit vorgelegt hatte. Seine Corvette ist halt leider immer noch schnell und bescherte ihm den Sieg 2 Runden vor Micha Kaltenpoth. Beim Endlauf in Heiligenhaus hat er uns aber ein neues Modell versprochen. Schauen wir mal J. Auch im Rennen der Sportwagen und Prototypen war Frank das Maß der Dinge. Am Ende konnte er auch hier 2 Runden Vorsprung herausfahren. Glückwunsch, mein Lieber. Der erste Seriensieg ist in sicherer Reichweite!
Was gibt es sonst zu berichten? Udo Müller hat sich langsam aber sicher eingewöhnt und wurde hervorragender 4. im Gesamtklassement. Beschädigungen an den Modellen blieben dank der Strafzeitregelung aus; leider aber keine neuen Modelle. Was nicht ist, kann aber noch werden.
Wir freuen uns schon auf den Endlauf in Heiligenhaus. Dort wird nächstes Wochenende ein Tourenwagenrennen ausgetragen. Vielleicht hat der eine oder andere ja Lust zu kommen.
Hanko

Soviel zum Bericht von Hanko.
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Grüße aus Rhein-Main
Ralf



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